wC-Jugend gewinnt deutlich in Ettlingen
- jendrikvornholt
- 27. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
HSG Ettlingen 2 - SG Neuthard/Büchenau 11:20
Nachdem im letzten Spiel des Jahres 2025 gegen die Turnerschaft Mühlburg zwar ein deutlicher Sieg aber kein schönes Spiel heraus kam, wollten wir im ersten Spiel des neuen Jahres zeigen, dass wir wieder zu altern Form zurückfinden können.
Mit der HSG Ettlingen 2 wartete ein Gegner auf uns, den wir im Hinspiel mit 29:16 schlagen konnten und damit den deutlichsten Sieg in der laufenden Saison erzielten.
Entsprechend motiviert hätten wir in das Spiel reingehen können, doch die Anfangsphase war durch viele technische Fehler von unserer Seite geprägt, so dass wir zu wenigen erfolgreichen Torabschlüssen kamen.
In der Abwehr konnten wir die HSG aufgrund leichter körperlicher Überlegenheit ganz gut unter Kontrolle halten. Den schöneren Handball spielten aber die Gastgeberinnen.
Trotzdem konnten wir uns bis zur 10. Minute mit 1:6 absetzen und begannen dann mit den Auswechslungen, so dass jede mitgereiste Spielerin zu ihren Spielzeiten kam.
Die große Fluktuation war leider nicht förderlich für unseren eh schon gehemmten Spielfluss, so dass wir zwar bis zur Halbzeit die 6-Tore-Führung halten aber nicht weiter ausbauen konnten. Beim Stand von 4:10 gingen wir in die Pause.
Der Fokus für Halbzeit 2 lag daher darauf, die technischen Fehler zu reduzieren, das Tempo zu erhöhen und auszunutzen, dass die Gastgeberinnen lediglich mit einer Auswechselspielerin antreten mussten. Leider unterliefen uns im Gegenzug gefühlt noch mehr technische Fehler und es wurden Würfe aus Positionen genommen, die wenig Torgefahr ausstrahlten. Wir schafften es selten, unsere Stärken wirklich auszuspielen und freie Würfe zu forcieren.
Im Angriff spielten die Gegnerinnen mutig auf und schafften es mehrere Male, unsere fehlende Zuordnung auszunutzen und zum Wurf bzw. zum 7m zu kommen.
Am Ende gewinnen wir das Spiel ungefährdet mit 11:20 und nehmen die beiden Punkte mit nach Hause. Eine deutliche Leistungssteigerung zum letzten Spiel war jedoch nicht zu erkennen. Zu verkrampft, mit zu wenig Spielspaß und Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit hatte man das Gefühl, es wurde nur so viel gemacht, wie unbedingt notwendig war.
Für die letzten vier Spiele wäre ein deutliches Plus in allen Bereichen wünschenswert um einerseits diese Spiele zu gewinnen und andererseits aber auch wieder sehenswerte Spiele abzuliefern, die die Zuschauer und uns selbst begeistern. Dass wir das können, steht außer Frage. Es ist am Ende häufig eben eine Frage des Wollens.
Es spielten: Elen (Tor), Mara (3), Mia D., Mia K. (4), Emilia W., Juli (1), Elisa, Larissa (6), Lea (1), Emma (3), Jule, Emilia (2)



